Früchte der Natur – wie gemalt

Kreativwerkstatt mit der Malerin Rita Mühlbauer

2. – 5. August 2012

Den vielgestaltigen Früchten der Natur verdanken wir nicht nur unser physisches Überleben. Sie beleben uns auch in unserem Alltag  auf verschiedenste Art und Weise. Nicht nur die sinnlichen Erfahrungen bei der Beschaffung dieser Nahrungsmittel, bei ihrer Verarbeitung und beim Verspeisen bereiten uns Genuss, sondern auch ihr je einzigartiges Erscheinungsbild.

Beim Betrachten und Betasten von Obst und Beeren, von Gemüse und Kräutern, Nüssen, Pilzen, Samen und Körnern beispielsweise, empfinden wir auch ein ästhetisches Vergnügen. Und wir  genießen in der Zeit ihrer Reife den Anblick von Beeren tragenden Büschen, leuchtenden Obstbäumen,  bunten Äckern und Feldern und extravaganten Pilzen. Kein Wunder, dass wir dabei fast zwangsläufig auch den Wunsch haben, ihre besondere Schönheit mit künstlerischen Mitteln zu erkunden und wiederzugeben.

Bekannt sind uns freilich als Vorbilder eine Vielzahl von Stillleben und Darstellungen von Erntedankmotiven mit allerlei  Tieren aus verschiedenen Epochen und Kulturen.  Etwas Besonderes aber ist es, diese reichen Gaben der Natur in der wildwüchsigen Umgebung des Umweltzentrums Schloss Wiesenfelden selbst zu entdecken und als gemalte Bilder zu ernten.

Beim Malen in und nach der Natur sind Aquarellfarben ideal, in ihrer Intensität und Transparenz im Spiel mit dem Pinsel. Sie bereiten den Malenden dabei einzigartige Erfahrungen beim Erfassen und Wiedergeben der jeweiligen Eigenart der Formen, ihrer verschiedenartigen Beschaffenheit, beim Bestimmen und Mischen der Farben. Und schließlich empfinden die Workshopteilnehmer/innen dann nicht nur Freude beim Anblick der Früchte der Natur, sondern freuen sich auch über die eigenen gelungenen Bilder.    

Zielgruppe: Erwachsene

Anmeldeschluss: 20. Juli 2012 

 

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein

Holzbildhauerwerkstatt mit den Künstlerinnen Gretel Eisch und Gabi Hanner

24. - 26. August 2012  

Nicht nur unser Körper braucht Nahrung, um am Leben zu bleiben - auch unser Geist und unsere Seele können verhungern und ihre Lebendigkeit verlieren.

Ein Stamm oder ein Stück Holz kann unserer Fantasie so viel Nahrung geben, dass sie körperlich wird. Unsere Ideen nehmen Form an und der tote Stamm wird lebendig.

Eine Holzbildhauerwerkstatt bietet Gelegenheit, diesem Hunger nach schöpferischem Tun nachzugeben.  Die Freude am eigenen Geschaffenen wird die Teilnehmer/innen glücklich und satt machen.

Gretel Eisch und Gabi Hanner, zwei renommierte Bildhauerinnen aus dem Bayerischen Wald, vermitteln die klassische skulpturelle Technik der Holzbildhauerei mit dem Holzeisen als freies, spontanes Arbeiten.

Zielgruppe: Erwachsene

Anmeldeschluss: 16. 8. 2012