Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden

Eingebettet in urwüchsiger Landschaft mit naturbelassenen Teichen am Rande des Vorderen Bayerischen Waldes liegt das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden, 20 km nördlich von der Donaustadt Straubing (Landkreis Straubing-Bogen). Ein rund fünf Hektar großes „Wildnisgelände“ mit alten Baumgestalten, Weihern und einem kleinen Bachlauf in unmittelbarer Nähe des niederbayerischen Landschlosses hat sich in idealer Weise als Lernort für naturpädagogische Erlebnisangebote bewährt.

Diese „wilde Insel“ hat eine Reihe von Attraktionen zu bieten wie Wildkatzen- und Luchsgehege, eine Arche aus Holz, ein Baumhaus, Baum-Rate-Pfähle, ein Blockhaus und einen Lagerfeuerplatz. Für meditative Angebote ist das Steinlabyrinth mit einem Kräuterrondell bestens geeignet.

Außerdem bieten die nahe gelegenen großräumigen Naturschutzgebiete „Weiherlandschaft bei Wiesenfelden“ und „Brandmoos“ unerschöpfliche Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten. Im Schloss selbst befinden sich angenehme Seminar- und Aufenthaltsräume sowie ein kleines naturkundliches Museum zu den Themen „Lebensraum Weiher“ und „Kleiner Bruder Biber“. Neu hinzugekommen ist die Medienstation "Wenn Fische reden könnten".

Das Umweltzentrum Schloss Wiesenfelden zählt zu den ältesten Umweltbildungseinrichtungen in Bayern – von 1983 bis 2007 unter dem Dach des Bund Naturschutz in Bayern. Seit 2008 ist die Trägerschaft des Umweltzentrums auf den Verein „Freunde und Förderer des Umweltzentrums Schloss Wiesenfelden“ sowie die „Beate und Hubert Weinzierl Stiftung“ übergegangen. Das Umweltzentrum wurde für seinen ganzheitlichen Ansatz bereits mehrfach ausgezeichnet.